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Drama in Ferlach: Frau flüchtet vor bedrohlichem Ex!

Drama in Ferlach: Frau flüchtet vor bedrohlichem Ex!

In der Kärntner Stadt Ferlach kam es am 22. Dezember 2024 zu einem schweren Vorfall häuslicher Gewalt. Ein Mann bedrohte seine Ex-Partnerin nicht nur verbal, sondern ging in weiterer Folge auch körperlich auf sie los und verletzte sie schwer. Die Polizei konnte den Täter schließlich festnehmen.

Schreckliche Auseinandersetzung in Ferlach

Am frühen Morgen des 22. Dezember 2024, um etwa 04:45 Uhr, kam es in einer Wohnung in Ferlach zu einem dramatischen Vorfall. Die 50-jährige Frau aus dem Bezirk Ferlach wurde Opfer eines Angriffs durch ihren Ex-Lebensgefährten, einem 49-jährigen Mann aus Serbien. Der Streit begann zunächst als verbale Auseinandersetzung, eskalierte jedoch schnell zu einer gewalttätigen Situation.

Verbal und körperlich bedroht

Laut der Presseaussendung der Polizei Kärnten hielt der 49-Jährige die Frau fest und ging mit einem Messer, das er an ihrem Hals ansetzte, äußerst bedrohlich vor. Dabei deutete er Schnittbewegungen an und drohte ihr mehrfach mit dem Umbringen. Diese direkte Bedrohung ließ die Situation für die 50-Jährige extrem gefährlich werden.

Flucht zur Polizei

Nachdem der Angreifer die Frau losließ, verließ er die Wohnung und nahm unerlaubt den PKW der Frau in Betrieb. Kurz darauf kehrte er jedoch zurück und setzte seine gewalttätige Attacke fort. Er würgte die 50-Jährige und fügte ihr mit dem Messer eine Verletzung im Brustbereich zu. Erneut bedrohte er sie mit dem Tod.

Die 50-Jährige schaffte es, aus der Wohnung zu fliehen und fuhr zur Polizeiinspektion Ferlach. In einem verzweifelten Versuch, auf ihre Notsituation aufmerksam zu machen, hupte sie mit dem Auto. Glücklicherweise gelang es ihr, rechtzeitig die Polizeiinspektion zu betreten und Schutz zu suchen.

Festnahme des Täters

Der 49-Jährige ließ sich von der Flucht seiner Ex-Partnerin nicht abhalten und folgte ihr mit seinem PKW. Es war ein Glücksfall, dass die Polizei schnell eingreifen konnte. In alkoholisiertem Zustand setzte der Täter seine Fahrt in Richtung Klagenfurt fort, wo er kurze Zeit später von den Beamten festgenommen wurde. Ein Alkomatentest bei der Festnahme ergab, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand.

Weitere Ermittlungen

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs und der Dokumente des 49-Jährigen stellte sich heraus, dass es sich um gefälschte Papiere handelte. Die Polizei führt in diesem Zusammenhang weitere Ermittlungen durch. Im Laufe der Untersuchungen wurde auch bestätigt, dass der Täter die 50-Jährige von Januar 2024 bis zum 22. Dezember 2024 widerrechtlich verfolgt hatte. Diese Situation führte dazu, dass die Frau in ihrem alltäglichen Leben unzumutbar beeinträchtigt wurde.

Wichtige Informationen zur Situation

Falls du oder jemand, den du kennst, von häuslicher Gewalt betroffen bist, zögere nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. In Österreich gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote:

  • Gewaltinfo: 0800 202 320 (rund um die Uhr)
  • Frauenhaus: 0800 222 555
  • Polizei: 133 (notfalls sofortige Hilfe)

Rechtliche Konsequenzen für den Täter

Die Staatsanwaltschaft hat bereits die Einlieferung des 49-Jährigen in die Justizanstalt Klagenfurt angeordnet. Nach Abschluss der Ermittlungen wird er der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Der Vorfall hat nicht nur körperliche, sondern auch psychische Folgen für die 50-Jährige, die im Klinikum Klagenfurt behandelt wurde.

Opferschutz und Unterstützung

Die Polizei und die Justiz arbeiten derzeit intensiv an dem Fall, um sicherzustellen, dass die 50-Jährige die notwendige Unterstützung erhält. Die körperlichen Verletzungen sind zwar schlimm, doch der psychologische Aspekt der Gewalterfahrung ist oft noch schwerwiegender. Es gibt verschiedene Anlaufstellen und Organisationen, die Betroffenen von häuslicher Gewalt helfen.

Die Rolle der Polizei

Die Polizei hat in diesem Fall schnell und konsequent reagiert. Die vorbildliche Arbeit der Beamten hat möglicherweise Schlimmeres verhindert. Sie appellieren an alle, die in ähnlichen Situationen sind, nicht zu zögern und sich Hilfe zu holen. Es ist wichtig, dass Betroffene wissen, dass sie nicht allein sind und Unterstützung erhalten können.

Fazit

Dieser Vorfall in Ferlach zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, über das Thema häusliche Gewalt zu sprechen und die Betroffenen zu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die Prävention von Gewalt zu fördern und ein sicheres Umfeld für alle zu schaffen.

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